Montag, 24. September 2012

Rügen 2012

Tag 1 Anreise
Am Montag den 17.09.2012 war es morgens gegen  6 Uhr soweit, ein widerliches Geräusch, auch Weckerklingeln genannt, zeigte uns an, das es Zeit war in den Urlaub zu starten. Um kurz nach 7 Uhr ging es dann los Richtung Ostsee, Rügen war das ersehnte Ziel.
Was für eine Fahrt, mit Wechsel- und Tankstop sowie einigen Baustellen (ach ja, eingekauft haben wir ja auch noch) haben wir es nach gut 11,5 Stunden doch endlich geschafft auf Rügen anzukommen. Allein die Fahrt über die Brücke zur Insel hat für vieles entschädigt, es war ein herrliches Panorama und mit dem Wetter hatten wir auch noch Glück.
Nachdem wir unsere Wohnung bezogen hatten habe wir nur noch die Füße hochgelegt und uns der tollen Luft und der Gegend ergeben.

Hier sind ein paar Bilder unserer Ferienwohnung

Die Eßecke


Die Küche








Das Wohnzimmer
Alles in einem Raum untergebracht der größer ist als unsere Küche und Wohnzimmer zusammen.


Eines von "3" Schlafzimmer, klein aber durchaus ok. 


Hier haben wir uns dann den Wind kräftig um die Nase wehen lassen. Riesige Terrasse.











Tag 2: Auch eine Schaabe kann schön sein
Natürlich habe wir uns ordentlich ausgeschlafen. Zuerst sah es gar nicht so schön aus, viele Wolken, aber warm. Naja, dann haben wir erst mal ordentlich gefrühstückt und für den Rest der Woche alles eingekauft was so gebraucht wurde. Und siehe da, Einkauf beendet und die Sonne war da. Was macht der ordentliche Urlauber??? Richtig, er schnappt sich seine Strandtücher und fährt an selbigen. Womit wir zur Schaabe kommen, das ist ein Landzunge zwischen der Insel Wittow und Jasmund auf Rügen. Herrlicher Sandstrand, ewig lang und es war so gut wie nichts los.

Ich konnte ihr nicht widerstehen, der Ostsee, lange ist es her das ich an Strand lang gelaufen bin. Und kalt war es auch nicht.

Gar nicht mal so klein die Möwen hier an der Ostsee und überhaupt nicht scheu, diese ist in 2 Meter Entfernung an uns vorbei gewandert

Im Hintergrund kann man ungefähr sehen wie weit dieser Strand noch geht und im Vordergrund ein sinnierender Jörg ;-)))

Allseits beliebt in den östlichen Bundesländern ist immer noch das Kopfsteinpflaster. Da ist die Trostberger Altstadt wirklich harmlos gegen. Sollte ich also Sehnsucht nach Rügen haben war ich durch die Altstadt, hihi.

Die alte Dorfkirche ist wirklich sehenswert, hier von der Rückseite, ganz versteckt in einem angeschlossenen Park






Dies ist die Vorderansicht











Und als Besonderheit hat diese Kirche eine extra stehenden Glockenturm.




Der Aufgang zur Kirche








Tag 3 Der lange Weg zum Kap
Was ein Wetter, brrr, so viel Wind hab ich schon lange nicht mehr erlebt, und dazu aus heiterem Himmel plötzliche Regengüsse die sich gewaschen haben.
Was macht man an solch einem Tag, man fährt Richtung Kap Arkona und läuft tapfer die 2 Kilometer vom Parkplatz zu den Leuchttürmen.

 Ein Leuchtturm links
Ein Leuchtturm rechts











                  (man gönnt sich ja sonst nichts, grins)

Der Blick auf die Ostsee vom Rand des Kap`s aus. Wunderschön dort, die Bilder könnendas gar nicht so wiedergeben.

Und von dieser pflanze gibt es dort wahnsinnig viel, die wachsen wirklich einfach mal so wild in der Gegend rum.
Lecker und gesund ist Sanddorn ja auch noch.

Heiraten kann man am Kap Arkona auch und viele Paare verewigen sich dort dann mit solch einer Bodenfliese.
Bislang kannte ich solchen Wellengang nur von der Nordsee, aber die Ostsee kann das bei der richtigen Windstärke wohl auch, wie man sieht.
Hier sind wir in Dranske, war ein Tip eines Rüganers. Da waren wir erstmal sprachlos, nicht nur weil es so schön dort war und wir von dort auch die Insel Hiddensee sehen konnten,
am Horizont die Insel Hissensee















sondern auch weil es unsere Worte regelrecht verblasen hat. Gefühlt würd ich sagen mindestens Windstärke 10. Da schäumt sogar die Ostsee ,-)))


So sehen Sieger aus, Jörg hat einem Bernstein gefunden, dafür mußte er aber auch mit Gummistiefeln in die Gischt. Aber die Hosenbeine waren trotzdem nass.








Tag 4 Bausünden und Seebrücke
Da für Schweden schlechtes Wetter angesagt war, haben wir unseren Ausflug nach Trelleborg auf das nächste Mal verschoben. Dafür haben wir uns die wohl größte Bausünde auf der Insel angeschaut.
Aber zuerst sind wir ins Eisenbahn- und Technik Museum gegangen.
Dort gab es neben
Feuerwehrautos
auch putzig kleine Lokomotiven (es gab auch richtige, aber diese fand ich für den Blog schöner),
alte NVA-Flugzeuge,
                                                        schicke Oldtimer,
auch jede Menge Motorroller und -räder zusehen.








Das unrühmliches Kapitel deutscher Geschichte, die NS-Zeit, hat auch auf auf Rügen seine Spuren hinterlassen. Hier wurden auf der Landzunge Prora Wohnblocks errichtet in denen bis zu 20000 Menschen ihren Urlaub verbringen sollten. Hitler ließ hier die Anlage "Kraft durch Freude" errichten. Ob man hier schönen Urlaub verbringen könnte überlasse ich dem Betrachter dieser Fotos.


Und das wäre der Blick auf den Strand gewesen, für die Massen an Menschen.
Ich fand es erdrückend, vor dem einen Teil der Gebäude zu stehen, es gibt noch 4 weitere dieser Wohnblöcke, von denen ein Teil mittlerweile in eine Jugendherberge eingerichtet wurde und im südlichen Teil wird ein privater Inverstor in den nächsten Jahren 3000 Fereinwohnungen in die bestehenden Gebäude einbauen.

Im nächsten Ort, dem Seebad Binz sah es dann schon wieder ganz anders aus. Nach der Wende wieder aufgehübscht hat es sich jetzt zu einem mondänen Urlaubsort gemausert (also eindeutig nichts für mich), aber mal für einen Tagesausflug nett anzuschauen. Vor dem Kurhaus der obligatorische Pavillion für die konzerte und davor ein großer Platz mit allerlei Sitzgelegenheiten














 
 Wer mag, kann dieses Foto anklicken und die Geschichte der Seebrücke lesen.
 Blick auf das Kurhaus von der Seebrücke aus.
Die Seebrücke sich ist von zu vielen Menschen bevölkert , also hab ich sie gar nicht erst fotografiert

Mein Mann dient mir mal als Bilderrahmen ;-)))
am Horizont sind die Kreidefelsen zu erkennen.











Tag 5 Letztes Mal zum Strand und dann packen
Ein letztes mal an den Strand, das stand heute ganz oben auf meiner Liste. Schliesslich brauchen wir noch Sand, Jörg für die Eisenbahn und ich als Deko, genauso wie ich noch nicht genug Muscheln und Steine hatte.
Darum sind wir zuerst wieder an die Schaabe gefahren, dort haben wir dann doch noch ein paar Muscheln gefunden und natürlich noch eine ganze Zeit den herrlichen Ausblick geniessen können,














dann wurd es doch zu frisch und wir sind zum anderen Strand in Dranske aufgebrochen. Ich mußte auch schauen wie die Ostsee sich gibt bei weniger Wind, es war um ein vielfaches angenehmer dort als noch 2 Tage zuvor.
Wir habe jede Menge Steine gesammelt, besonders viele Hühnergötter, die auf Rügen an die Touristen verkauft werden. Diese Steine sollen Glückbringer sein und das Böse abhalten.
Nachdem wir eine gefühlte Tonne Steine zusammen hatten, haben wir uns noch ein lecker Fischbrötchen gegönnt um dann gestärkt noch ein paar Mitbringsel zu kaufen, die Sanddornprodukte nicht zu vergessen.
Eigentlich wollte ich dann so langsam damit beginnen alle Sachen einzupacken, als Jörg vom Auto kam und meinte unser Vermieter hat uns eine kostenlose Ubernachtung angeboten, schön dumm geschaut muß ich wohl schon haben, aber natürlich nimmt man ein solches Angebot an, wo es uns hier ja so gut gefällt.

Tag 6  Der geschenkte Tag
Die Idee an unserem zusätzlichen Tag die Stadt Sassnitz zu besuchen und eine gepflegten Stadtbummel zu machen, da es für den Strand einfach nicht warm und schön genug war stellte sich als keine so gute Idee heraus. Irgendwie hat diese Stadt außer dem Hafen nichts zu bieten, oder wir habe nichts anderes gefunden, was ich mir wiederrum nicht vorstellen kann. also sind wir ein bißchen im Hafen rumgelaufen.
 Das ist das U-Boot-Museum.
Der Blick auf den Hafen. Wir sind über eine Brücke in dei Stadt hochgegegangen, was man so Stadt nennt, hmmm.
Ein Lichtblick, aber leider war die Kirche geschlossen.


Mir war der Hafen ein bißchen zu schmuddelig.
Ein bißchen Glück hatten wir dann aber doch noch, es wurd mit einem mal Pechschwarz und wir waren noch ziemlich weit weg vom Auto, aber es hat gehalten, kaum hatten wir die Türen zugemacht hat der Himmel seine Schleusen geöffnet.
Mit diesem genialen Sonnenuntergang hat sich Rügen von uns verabschiedet Samstag Abend.
Für uns steht fest, nächstes jahr fahren wir wieder her.


Nun noch ein paar Fotos zum schmunzeln


Tagesplanung kann auch Spaß machen.....

....muß aber nicht
ohne Worte


Eine freiwillige Feuerwehr in einer ehemaligen Kirche, tsss, macht sowas mal in Bayern ;-))

kalte füße im Sand einzugraben bring rein gar nicht, sie werden nicht wärmer, nein.

Jörg´s Strand-Idylle

Vielleicht hätten ich ihn doch nicht so lange allein lassen sollen um Muscheln zu sammeln.

Gefunden auf dem Weg zum Eisenbahn-Und Technikmuseum in Prora.










Und ich bin die, die diese ganzen Bilder gemacht hat.
















Samstag, 15. September 2012

Treffen der Nadeln im September

Endlich ist die Sommerpause vorbei und wir treffen uns wieder. Diesmal fand das Nadeltreffen bei mir statt und bis auf Rita, die leider keine Zeit hatte, waren alle da.

Es wurde gefachsimpelt und in neuen Zeitschriften geschmökert um neues zu entdecken, das dann ausprobiert werden muß.
 Und wie immer hatten wir "natürlich" überhaupt keinen Spaß an diesem Abend, ist eher eine ernste Veranstaltung.

Wer`s glaubt wird selig!!!!!!!!!




Nichts destotrotz wurde auch ein bißchen gearbeitet.






















Da wir mittlerweile auch alle ein bißchen auf das Essen achten, gab es nur Rohkost
hüstel, hüstel, gut das Blätterteigtaschen, Frischkäse, Kürbischutney und alles andere bereits vom Tisch geräumt war. Hätte uns wahrscheinlich eh keiner geglaubt, das wir jetzt soooo gesund essen.

                      Schick, schick so ein Hut. Er passt wirklich beiden gut.











Sonntag, 9. September 2012

Ich kann auch anders....

....äh, anderes als nur nähen, häkeln etc.

In der `Nadel`freien Zeit hab ich mal mit Ton gespielt. Und das ist dabei herausgekommen.

Diese Spitztüte werd ich im nächsten Jahr schick bepflanzen und in den Garten stellen.
Und hoffen das sie keine Füße bekommt.

Eine Schale für den Küchentisch, für allerlei Dekosachen oder einfach nur so.














Diese Schildchen sprechen, denke ich, für sich.




Mit einem Stecker versehen werden sie den ein oder anderen Kübel verschönern.











Und da ich nicht raus kann aus meiner Haut ;-)) mußte ich natürlich auch die Häkelnadel schwingen und mir etwas nettes häkeln. Ja, es ist was für mich, ist ja eh eher selten.


Auf der Suche nach einer bestimmten Strickanleitung bin ich über die Anleitung zu diesem Hut gestolpert, da er mit gut gefallen habe mußte ich ihn sofort ausprobieren.


 Die Farbkombination mag ich gut leiden, Lindgrün mit einem satten Rot.












Fürs "Trostberger Fenster" hatte ich schnell noch eine Kleinigkeit gehäkelt.
Sobald das Fenster wieder ausgeräumt ist, wandert der Froschkönig in meinen DaWanda-Shop, wie noch so andere Kleinigkeiten. Also ab Oktober mal schauen, vielleicht ist ja was dabei.

Montag, 20. August 2012

schon lustig....

....was Mutter Natur so wachsen läßt.
Heute hab ich mal wieder in meinen Garten tabularasa gemacht, unter anderem habe ich den dreiviertel Quadratmeter mit gelbe Rüben abgeerntet.
Dabei ist nicht nur eine ziemlich große Menge für das bißchen Garten herausgekommen


sondern auch herrliche Mutationen.......
......wie es aussieht werden wir wohl bald eine komplette Familie verspeisen. Mutter, Vater, Tochter und Sohn. Schon klasse!!!

Und richtige MonsterKarotten waren genauso dabei wie echte Minis








Sonntag, 12. August 2012

Alt, aber .....

....ohooo.

Wieder einmal hat es sich bestätigt, das die alten Haushaltsgeräte immer noch gute Arbeit leisten



 Dies ist eine von unsere 3 Bohnenschnippelmaschinen, samt und sonders aus dem vorherigen Jahrhundert, 50er-60er Jahre (tip ich mal, vielleicht auch älter)

Da mir meine leider nur 4 Stangenbohnen-Pflanzen trotzdem eine Menge an Bohnen bescheren, konnte ich mich mal so richtig an der Maschine austoben.

Und so sieht mein fleissiger Helfer von der anderen Seite aus.
Mal schauen wie oft ich sie den Sommer noch verwende, denn ich sehe einer kleinen Bohnenschwemme entgegen ;-)))














Montag, 6. August 2012

Ein kleiner Ausflug

Es war ein schöner Tag angesagt und da dachten wir uns, das ein Ausflug doch mal wieder was schönes wäre, aber wie es so ist wenn wir schon mal was vorhaben....

Da fährt man mal auf ..... Meter
 und was sieht man........NIX!!!!!
Und damit wir den Weg nicht verlieren haben wir an der Mautstation eine kleine Karte bekommen, nicht das wir uns bei den ganzen Serpentinen verfahren ;-))!
So ein bisschen was war dann doch zu erkennen. Hier ist es der Blick auf das Hotel am Obersalzberg.


Leider kann man man es nicht erkennen wie steil doch teilweise diese Strasse ist, ach ja, ich sollte vielleicht schreiben das wir die "Rossfeld-Panoramastrasse" hoch gefahren sind.

Ein bisschen Hoffnung hatten wir die ganze Zeit das sich die Wolken verziehen, denn unten im Tal war es traumhaft schön.








So langsam wurde es besser und wir beschlossen doch einfach ein bisschen zu bleiben

um die Aussicht zu geniessen.











                         Für das leibliche Wohl war auch gesorgt.
Wofür so ein Kofferraum doch alles gut ist ;-))

Da es sich leider dann doch wieder zugezogen hat, beschlossen wir im Herbst an einem klaren Tag noch mal wiederzukommen.
Und weil es im Tal immer noch sehr schön und auch warm war haben wir überlegt wo es hingehen soll, denn nach Hause wollten wir noch lange nicht.
Also sind wir kurzentschlossen zum Schloß Schönbrunn gefahren und haben uns dort gemütlich auf eine Bank gefleetzt und den mitgebrachten Kaffee genossen, während wir diesen riesen Karpfen zuschauten wie sie Bugwellen im Teich gezogen haben.
Leider hatte ich den Fotoapparat im Auto vergessen, sonst gäbe es die Monsterfische hier auch zu sehen. Aber auch dort waren wir nicht das letzte Mal.

Nach diesem völlig entspannten Tag, der sich wie ein Tag Urlaub anfühlte, hat es auch nicht gestört das wir bei Regen und Gewitter nach Hause fahren mußten.